Neue Sirenen für mehr Sicherheit in Feldkirchen

Die Gemeinde Feldkirchen hat ihre Warninfrastruktur deutlich ausgebaut und vier neue Sirenenstandorte in Betrieb genommen. Die neuen digitalen Sirenen wurden auf dem Feuerwehrhaus, der Grundschule, am Bauhof sowie im Gewerbegebiet Süd installiert. Durch diese strategische Verteilung können nun alle Ortsteile der Gemeinde zuverlässig erreicht werden.

Mit den neuen Anlagen wird die Warnung der Bevölkerung im Falle von Gefahrenlagen verbessert und gleichzeitig die Alarmierung der Feuerwehr unterstützt. Sirenen haben den Vorteil, dass sie auch Menschen erreichen können, die gerade kein Radio hören oder kein Smartphone nutzen. Sie erzeugen einen hohen Aufmerksamkeitswert und dienen als wichtiges Element des Bevölkerungsschutzes.

Erster offizieller Test am Bundesweiten Warntag

Nach den Inbetriebnahme Tests, erfolgt erste offizielle Funktionstest der neuen Sirenen im Rahmen des Bundesweiten Warntags am 10. September 2026. An diesem Tag werden bundesweit verschiedene Warnsysteme auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft. Dazu gehören unter anderem die Warn-Apps NINA und KATWARN, Warnmeldungen über Cell Broadcast auf Mobiltelefone sowie weitere Warnkanäle.

Die Warnungen werden über das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes an die angeschlossenen Warnmultiplikatoren versendet. Von dort werden sie zeitversetzt über unterschiedliche Kanäle wie Radio, Fernsehen, Warn-Apps und Smartphones verbreitet. Ziel des Warntages ist es, die technischen Systeme zu testen und die Bevölkerung mit den Warnmitteln vertraut zu machen.

Hinweis: Es kann sein, dass zwei der vier Sirenen zum Testzeitpunkt nicht an das Stromnetz angeschlossen sind, und hier nicht auslösen werden.

Grafik Sirenen Warnsignale KIGrafik: KI generiert

Grafik: KI generiert

Weitere Informationen

Die Gemeinde Feldkirchen empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, sich mit den Warnsignalen und den Möglichkeiten der Krisenvorsorge vertraut zu machen.

  • Krisenvorsorge beginnt bereits im Alltag. Jeder Haushalt sollte sich auf mögliche Notlagen wie längere Stromausfälle, Unwetter oder andere Krisensituationen vorbereiten und beispielsweise einen ausreichenden Vorrat an Trinkwasser, Lebensmitteln sowie wichtigen Medikamenten bereithalten. Umfangreiche Informationen, praktische Checklisten und Empfehlungen zur persönlichen Notfallvorsorge bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).