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Bild@Felix+Jonas Architekten GmbH
F+J Architekten GmbH (Visualisierung), Jonas Bloch (Bild)

Wohnbebauung auf dem ehemaligen Feldkirchner Raiffeisengelände

Ziel der Entwicklung

Auf dem ehemaligen Raiffeisengelände in Feldkirchen ist eine Wohnanlage mit drei Häusern entstanden, in denen insgesamt 59 Wohnungen, 20 Seniorenwohnungen, Räume für die Mittagsbetreuung, Multifunktionsraum und eine Tiefgarage untergebracht sind. Bei dem Neubau auf dem 6600 m² großen Areal handelt es sich um das bislang größte gemeindliche Bauprojekt in der Geschichte Feldkirchens. 

Kostenpunkt: rund 34 Millionen Euro. Finanziert wurde der Bau durch die Gemeinde und die Regierung von Oberbayern.

Die Bauentwicklung

Die Planungen für die Wohnanlage liegen schon viele Jahre zurück. Als Startpunkt könnte man den Erwerb des 6574 m² großen Areals mit dem Raiffeisenlagerhaus bezeichnen. Am 8.12.2005 unterzeichneten die Vertragsparteien den Kaufvertrag. Für die Gemeinde Feldkirchen unterzeichnete der damalige Bürgermeister Leonhard Baumann.

Zum damaligen Zeitpunkt stand jedoch noch nicht fest, was auf dem Gelände nahe dem S-Bahnhof und in der Mitte von Feldkirchen entstehen sollte.

Erst sieben Jahre später wurde es ernst. Der Gemeinderat beschloss im Februar 2012, das alte Lagerhaus auf dem Raiffeisengelände abzureißen. Das Grundstück wurde danach eine längere Zeit als Lagerfläche genutzt. 

 

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2015 wurden die Planungsziele für das Grundstück festgelegt und ein Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst.

Der Gemeinderat von Feldkirchen wollte auf dem ehemaligen Raiffeisengelände ein Wohnbauprogramm starten. Wichtig war dabei, dass bezahlbarer Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger von Feldkirchen entstehen sollte. Darüber hinaus sollten speziell die Seniorinnen und Senioren bei dem Wohnprojekt bedacht werden. 20 Wohneinheiten sollten der älteren Generation letztlich gewidmet werden. Auch der entstandene Multifunktionsraum zollt den Seniorinnen und Senioren von Feldkirchen Respekt: so etwa gibt es im Multifunktionsraum Audimax - d.h. Hörgeräte schalten sich bei Veranstaltungen in die Übertragung. 

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2016 wurde die Durchführung eines nicht-öffentlichen Realisierungswettbewerbs unter Bürgermeister Werner van der Weck für das Wohnbauprojekt beschlossen und ausgeschrieben. Den besten Entwurf gab das Architekturbüro Felix & Jonas aus München ab und gewann den Wettbewerb. 

Der Gemeinderat beauftragte das Architekturbüro am 2.11.2017

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Jetzt geht es voran

Bei Vorstellung der Entwurfsplanung am 13.09.2018 waren sowohl der Gemeinderat, als auch die interessierten Bürgerinnen und Bürger von den Plänen angetan. 

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Spatenstich von li. nach re. Geschäftsführer Gemeindeverwaltung Feldkirchen Heinz-Josef Reiser, Michaela Eckardt, Bürgermeister Andreas Janson, Architekt Manfred Felix, Bautechniker Norman Eckinger, Bauplanung Erwin Kuhn

Spatenstich für die Wohnanlage am 26. Oktober 2020. 

Jetzt rollen die Bagger und ein großes Bauteam an. Rund 60 Firmen mit ihren zahlreichen Mitarbeitern leisten tausende Arbeitsstunden – insgesamt knapp drei Jahr lang..

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Großer Baufortschritt

Nur ein Jahr später, zur Grundsteinlegung gibt es auf dem Raiffeisengelände schon einiges zu sehen. Der Gemeinderat besichtigt die Baufortschritte und ist begeistert.

 

 

Die feierliche Grundsteinlegung

Die Grundsteinlegung für das größte Wohnbau-Projekt der Gemeinde Feldkirchen am 28.10.2021:

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Vor den Augen zahlreicher Gäste geben Bürgermeister Andreas Janson (re.), der stellvertretende Landrat Otto Bußjäger (li.), Bauamtsleiterin Dagmar Leiter und Architekt Timo von Seidlein (2.ter v.re) verschiedene symbolische Gegenstände in den hohlen Grundstein: Geldmünzen, Tageszeitungen, Hufeisen, Eingabepläne und eine Chronik. Danach wird der Grundstein von den Mitarbeitern des Bauhofs verschlossen.

In dieser „Zeitkapsel Grundstein" sollen die symbolischen Gegenstände der Wohnanlage und ihren Bewohnern für die Zukunft Glück bringen.

Zu dieser wunderschönen Tradition im Hausbau gehört auch das Gravieren des Grundsteins. Kunstvoll und per Hand ist das farbige Wappen der Gemeinde Feldkirchen in den Grundstein für die Wohnanlage eingearbeitet worden. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an die örtliche Firma Stonedesign Tunk für das gespendete Kunstwerk.

Verewigt im gepflasterten Boden vor dem Multifunktionsraum kann der Grundstein von allen Bewohnern und Besuchern auch in zukünftigen Zeiten bewundert werden.

Richtfest am 16. Mai 2022

Wenn der Bürgermeister die feierliche Amtskette anlegt, Landrat Christoph Göbel zu Besuch kommt und dazu die Blaskapelle spielt, dann gibt es etwas Wichtiges zu feiern!

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Der Rohbau der Wohnanlage ist fertig. Zeit für das Richtfest.

Rund 130 Gäste feiern mit und lauschen andächtig, als der Richtspruch verkündet wurde.

Die Arbeiten gehen bis zum Sommer 2023 mit Volldampf weiter. Im Juni sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein. Im Innen-, wie auch im Außenbereich gibt es viel zu tun. 

Moderne Dächer

Alle drei Gebäude in der Wohnanlage sind mit Flachdächern ausgestattet. Diese bieten Platz und Raum, um kostenlose Lichtenergie über großflächige PV-Anlagen zu gewinnen. Eine isolierende Dachbegrünung schützt die Bewohner der Wohnanlage zudem vor Hitze und Kälte.

Tiefgarage mit E-Ladesäulen

Die Tiefgarage der Wohnanlage bietet Platz für insgesamt 82 Fahrzeuge. Jeder Stellplatz ist mit einem eigenen Stromanschluss ausgestattet. Daneben gibt es 5 Schnellladestationen für E-Mobilität.

Energieversorgung durch die AFK Geothermie

Die Wohnanlage ist an das Energienetz der AFK Geothermie angeschlossen.

Gartenbereich und Innenhof

Neben dem Spielplatz für die Mittagsbetreuung ist auf dem Gelände der Wohnanlage auch ein öffentlicher Spielplatz errichtet worden. Zahlreiche Sitzflächen dienen nicht nur zum Verweilen, sondern auch der zusätzlichen natürlichen Entlüftung der Tiefgarage.

Senioren im Fokus 

Aus Fürsorge für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger wurde in der Wohnanlage auf dem ehemaligen Raiffeisengelände über alternative Wohn- und Betreuungsformen nachgedacht. So bietet die Wohnanlage 20 Seniorenwohneinheiten, die speziell auf die Bedürfnisse der älteren Generation ausgerichtet sind.

Die Appartements sind über durchwegs barrierefreie Wege, breite rollstuhlgerechte Gänge, ohne Türschwellen und Treppenstufen zu erreichen. Vor den eigenen vier Wänden können Gehhilfen, Rollatoren und Rollstühle abgestellt werden. Den Bewohnern steht unter anderem auch ein breiter Aufzug im Gebäude zur Verfügung.

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Auch auf Sicherheit und Selbständigkeit wurde in den gemütlichen Wohneinheiten im Seniorenbereich geachtet. Die barrierefreien sanitären Anlagen beinhalten etwa bodengleiche Duschen, Handläufe und Haltegriffe.

Gekocht wird in einer gemeinsamen großzügigen Küche im Wohnbereich. Eine gemütliche Sitzlandschaft lädt zum Verweilen, Plaudern und Genießen ein. Daneben befindet sich auch in unmittelbarer Nachbarschaft der Multifunktionsraum mit AUDIMAX. Dort können Veranstaltungen auch von Hörgeräteträger problemlos mitverfolgt werden.

Der Innenhof in der Wohnanlage bietet zahlreiche Sitzgelegenheiten, breite Wege und auch Betätigungsfelder, wie zum Beispiel ein eigenes Hochbeet zur Bepflanzung.

Der Gemeinderat und auch die Generationenmanagerinnen von Feldkirchen haben die Entstehung der Seniorenwohnungen begleitet und sich viele Gedanken über die Zukunft in diesen Räumen gemacht:

 

Wer Beratung oder Unterstützung innerhalb der Seniorenwohneinheit auf dem Raiffeisengelände braucht, kann auf die Kompetenz der gemeindlichen Generationenmanagerinnen zurückgreifen.