Grusswort des Ersten Bürgermeisters

Bürgermeister Foto Grußwort

AFK Geothermie – eine gute Entscheidung!

Liebe Feldkirchner Bürgerinnen und Bürger,

bereits 2005 entstand die Idee, die Haushalte der 3 Gemeinden (Aschheim, Feldkirchen, Kirchheim) gemeinsamen mit Wärme zu versorgen. Die Wärme sollte dabei aus der Umwelt (Geothermie) entnommen werden. Die damaligen Bürgermeister und Gemeinderäte dachten dabei an eine umweltfreundliche und zukunftsweisende Energieversorgung.

Dass die Preise für fossile Energieträger steigen würden, war auch damals schon allen bewusst. Allerdings konnten die dramatischen Ereignisse, die uns derzeit betreffen, niemand vorhersehen. Heute können wir, gerade auch deshalb, mit Stolz behaupten:

„Es war eine gute Entscheidung!“

Bereits 2009 wurden die ersten Objekte mit Wärme versorgt. Seitdem sind rund 80 Kilometer Fernwärmetrassen verlegt und rund 1400 Haushalte, Gewerbebetriebe und kommunale Gebäude angeschlossen worden. Die Energiezentrale wurde stetig ausgebaut und erweitert.

Wie sicher ist die Versorgung?

Aktuell wird mehr als 75% der benötigten Wärme aus der knapp 3 km tiefen Bohrung entnommen. Lediglich der Spitzenbedarf wird noch über fossile Energieträger erzeugt. Die Heizkessel können dabei mit Öl und Gas betrieben werden, sodass zumindest flexibel auf die Gegebenheiten reagiert werden kann.

Nach derzeitigem Stand ist die Gasversorgung für den nächsten Winter 2022/2023 aber immer noch gesichert. Durch die festgelegte „Preisgleitklausel“ bleibt der Preis für die bezogene Wärme auch für die Kunden, also für unsere Bürgerinnen und Bürger, immer noch relativ niedrig (im Vergleich zur allgemeinen Preisentwicklung).

Wie sieht die Zukunft aus?

Die AFK Geothermie kann und will nicht auf diesem Stand bleiben. Ziel ist es seit langem, die Versorgung zu 100% klimaneutral zu erzeugen. Daran arbeitet die Geschäftsleitung zusammen mit den Aufsichtsräten und externen Beratern. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wäre nun die Bohrung einer weiteren „Dublette“. Also eine Entnahmebohrung und eine Reinjektionsbohrung. Allerdings werden die Kosten hierfür bei mindestens ca. 20 Mio. Euro liegen. Deshalb hat es auch Gespräche mit einem großen städtischen Fernwärmeunternehmen mit dem Ziel einer Kooperation gegeben.

Die Ergebnisse werden bald in den gemeindlichen Gremien vorgestellt. Ich hoffe sehr, dass wir dort auch eine gemeinsame, zukunftsgerechte und klimaneutrale Lösung finden werden. Wenn alle Gemeinden mit ihren Gemeinderätinnen und -räten weiter an einem Strang ziehen, können wir die Erfolgsgeschichte der AFK Geothermie auch gemeinsam fortsetzen.


Herzlichst

Ihr

Andreas Janson
Erster Bürgermeister

Infos zur AFK-Geothermie GmbH: www.afk-geothermie.de; Tel. 089/189999-10

 

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