Betriebsbesichtigung bei der Firma Kagerer

Firma Kagerer

Im Tiefkühllager der Firma Kagerer ist es kalt. Sehr kalt!  Die Mitarbeiter tragen Sturmhauben und Handschuhe, um sich bei der Arbeit vor Minus-22 Grad und im Super-freezer -60 Grad zu schützen. Während Geschäftsinhaber Fritz Kagerer dem Feldkirchner Bürgermeister Andreas Janson bei einer Betriebsbesichtigung die Logistik von Kagerer erklärt, flitzen gelbe Gabelstapler mit großen Produktpaletten geschäftig hin und her. Gefrorener Fisch und Krustentiere werden vom Lager aus in eine Rampenschleuse gefahren. Hier warten zu beladende LKWs, die die deutsche und europäische Kundschaft innerhalb von nur 48 Stunden mit Seafood beliefern. Zu den Kagerer-Kunden gehören Großhandel, Gastronomie, Hotellerie, Retail Stores und Produktionsbetriebe. Es sind mehr als 1.500 Kunden aus 28 Ländern.

Fritz Kagerer hat sich ein kleines Imperium in Feldkirchen aufgebaut. Als er 1975 den Handelsbetrieb mit seinem Vater zusammen beginnt, ist es noch ein kleines Geschäft. „Wir haben anfangs höchstens 1000 DM am Tag mit dem Verkauf von Lebensmitteln umgesetzt. Damals war es klassisch nur etwas Fisch, Garnelen und Lammfleisch, erinnert sich Kagerer.

Mit seinem sicheren Gespür für Trends hat Fritz Kagerer den Betrieb aber sehr schnell zum herausragenden Gourmet-Anbieter für die fernöstliche und exotische Küche weiterentwickelt. Durch Sushi-Kreationen, Asia-Salate, schmackhafte Suppen und Bowls wurde das Kagerer-Sortiment von Jahr zu Jahr ausgebaut. Über 1000 Produkte enthält der heutige Bestellkatalog. Kagerer ist gewachsen und ein bedeutender Arbeitgeber am Standort Feldkirchen: über 100 Mitarbeiter*innen beschäftigt das Unternehmen vor Ort. „Eigentlich sind unsere Büro- und Lagerräume schon wieder zu klein,“ meint der Geschäftsführer mit einem vielsagenden Lächeln an den Bürgermeister gewandt. Kagerer könnte noch mehr Personal einstellen - sowohl in den beiden Geschäftsgebäuden in Feldkirchen, wie auch an den beiden Nebenstandorten in Hamburg und Düsseldorf. Das Geschäft boomt und daran hat auch Corona nichts geändert.

Kagerer will und wird weiterwachsen – denn das ist auch die Vision der Juniorchefs Christoph und Thomas Kagerer, die den wichtigen Feldkirchner Mittelstandsbetrieb in ein neues Zeitalter führen möchten. „Gut, dass es so engagierte und erfolgreiche Unternehmen gibt die heimische Arbeitsplätze sichern“, lobt Bürgermeister Andreas Janson und wünscht im Namen der gesamten Gemeinde Feldkirchen weiterhin viel Erfolg!

Foto von li.: Geschäftsführer Fritz Kagerer, Bürgermeister Andreas Janson und Juniorchef Christoph Kagerer.

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