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Gemeinde Feldkirchen  |  E-Mail: info@feldkirchen.de  |  Online: http://www.feldkirchen.de

Der 1. Bürgermeister Werner van der Weck

Bürgermeister

Wer betrügen will, wird stets jemanden finden, der sich betrügen lässt.

 

Grüß Gott liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

dieser Spruch von Niccolò Machiavelli, einem italienischen Politiker und Philosoph (1469 – 1527) zeigt auf, dass es zu allen Zeiten Menschen gegeben hat, die andere übervorteilen und schädigen. Aber dennoch oder gerade deshalb bin ich erschüttert, welche Zunahme an Betrügereien wir in unseren Zeiten erleben.

 

Vor allem, welche hinterhältigen Methoden bekannt werden, unter denen sich Menschen in betrügerischer Absicht Zutritt zu Häusern und Wohnungen verschaffen wollen. Zunächst der Enkeltrick, bei dem sich Personen als Verwandte oder Bekannte ausgeben, eine Notlage vortäuschen und um Geld bitten, das ein Bote abholen soll. Oder Menschen, die vermeintlich helfen wollen, die (vorher von denjenigen selbst) verschmutzte Kleidung zu reinigen und dabei in Sekundenschnelle die Geldbörse entwenden. Personen, die sich als Mitarbeiter der Wasserwerke oder eines Stromanbieters ausgeben. Frauen, die an der Tür um ein Glas Wasser bitten und für einen weiteren Täter die Tür offen halten. Oder auch Menschen, die einen Zettel für eine Nachricht an einen Nachbarn erbitten.

 

Die Liste ist lang, mit welchen Tricks sich Ganoven den Zutritt zur Wohnung verschaffen wollen. Personen geben sich sogar als Polizisten aus, die vorgeben, ein Verbrechen in der Nachbarschaft aufzuklären und sich in den Wohnungen zeigen lassen, wo Bargeld und Schmuck aufbewahrt werden. Viel Schaden ist auch bereits durch so genannte „Haustürgeschäfte“ entstanden: Erneuerung von Dachziegeln, Herrichten einer Einfahrt oder die Reparatur eines Zauns – seien Sie versichert: Seriöse Handwerker sind nicht auf diese Art unterwegs. Unterschreiben Sie bitte keine Verträge und lassen sich auf solche Gespräche nicht ein!

 

Einige Menschen werden hiervon jedoch schlicht überrumpelt. Ihre Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft ausgenutzt, weil es zu unseren Werten gehört, hilfsbereit und menschlich zu sein. Sie sehen, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, dass Betrüger sich immer raffiniertere Methoden einfallen lassen. Leider muss man sich daher angewöhnen, Vorsicht walten zu lassen, gar distanziert gegenüber fremden Menschen zu sein. So hat Wachsamkeit auch schon manche kriminelle Handlungen verhindert.

 

Deshalb meine Bitte: Kümmern Sie sich auch um Ihre Nachbarn, wenn diese nicht mehr so rüstig sind, und achten Sie auf fremde Menschen in Ihrer Wohngegend bzw. Nachbarschaft. Und selbstverständlich sollte die Haus- und Wohnungstür stets geschlossen bleiben. Halten Sie fremde Menschen auf Distanz. Umarmungen und so genanntes „Antanzen“ z. B. dienen nur dem Diebstahl.

 

Ich möchte Sie nicht verunsichern, sondern sensibilisieren. Bieten Sie Betrügern und Dieben keine Gelegenheit, indem Sie fremden Menschen Zutritt zu Ihrer Wohnung gewähren. Auch hier ist Vorsicht besser als Nachsicht. Geben Sie daher bitte auf sich Acht und schenken fremden Personen nicht voreilig Ihr Vertrauen.

 

 

Ihr

Werner van der Weck

Erster Bürgermeister

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